Die Böttcherstrasse
Kunst + architektonische Überraschungen...
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Die auf einer uralten Handwerkergasse beruhende Böttcherstrasse wurde zu Anfang des 19. Jahrhunderts von dem Kaufmann und Kunstliebhaber Ludwig Roselius nach und nach aufgekauft. In seinem Auftrag erhielt sie durch Umbau und Neubau eine sehr eigenwillige und künstlerische Gestaltung durch verschiedene Architekten. Jedes der sieben Backsteingebäude in diesem Komplex hat seinen ganz eigenen Charakter. Die Böttcherstrasse wurde 1944 stark beschädigt, und in den nachfolgenden Jahrzehnten in der jetzt sichtbaren Form wieder aufgebaut.
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In dem nach dem sagenhaften versunkenen Erdteil benannten "Haus Atlantis" befinden sich die utopisch gestaltete freistehende Wendeltreppe (3) und der Himmelssaal (2) mit seinem durchscheinenden Dach von 1930. Er gilt als herausragendes Beispiel expressionistischer Baukunst in Deutschland. Die heute sichtbare Fassade des Hauses Atlantis entstand 1965.
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Eine ungewöhnliche Architektur zeigt ebenfalls das Paula Becker-Modersohn Haus mit dem gleichnamigen Museum (5,6). Erbaut 1926-27 von Bernhard Hoetger, bietet es heute die umfangreichste Sammlung an Gemälden von Paula Becker-Modersohn.
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Das Haus des Glockenspiels (4) entstand 1922-24 aus zwei Lagerhäusern, das Glockenspiel mit 30 Porzellanglocken stammt von 1934. Zum Klang des Glockenspiels werden im Turm links auf beweglichen Holztafeln die Bilder berühmer Ozeanüberquerer wie Charles Lindbergh gezeigt.
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Im Haus St. Petrus befindet sich seit 1981 das Casino Bremen (8). Das Roselius Haus ist das älteste Haus der Böttcherstrasse, auf Gundmauern aus dem 14. Jahrhundert wurde es im Jahre 1588 fertiggestellt. Es enthält heute ein Museum.
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Der "Lichtbringer" von Bernhard Hoetger ziert den marktseitigen Eingang zur Böttcherstrasse (7). Den gegenüberliegenden Eingang von der Martinistrasse zwischen Haus Crusoe (1) und Haus Atlantis zeigt Bild (9).
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